Was kostet Warten? | Betriebliche Gesundheitsreform
BETRIEBLICHE GESUNDHEITSREFORM
Wirtschaftlichkeit von Zugang

Was kostet
Warten?

Ein früherer Termin hat für sich genommen noch keinen wirtschaftlichen Wert. Relevant wird er dann, wenn dadurch tatsächlich Arbeitsunfähigkeit verkürzt oder vermieden werden kann.

Einfaches Beispiel 300 €

Kosten eines angenommenen zusätzlichen Ausfalltags

10 zusätzliche Ausfalltage = 3.000 €

Die konkrete Höhe sollte jedes Unternehmen mit dem eigenen Wert rechnen.

Szenariorechner

Wie schnell kann sich der Zugang rechnerisch tragen?

Bitte nur tatsächlich vermiedene oder verkürzte Arbeitsunfähigkeit ansetzen. Wartezeitersparnis ist nicht automatisch Fehlzeitenersparnis.
Wirtschaftlicher Szenarioeffekt 30.000 €
gegenüber 14.160 € Jahresaufwand
Jahresaufwand 14.160 €
Saldo 15.840 €
Effekt / Aufwand 2,12 ×
Break-even Tage je Fall 2,36
Arbeitgeberaufwand 14.160 €
Szenarioeffekt 30.000 €
47,2 Tage insgesamt zum Break-even
Der interessante Punkt

Nicht jeder Beschäftigte muss das System nutzen.

Bei 500 Beschäftigten kostet der Zugang im Ausgangsbeispiel 14.160 € pro Jahr. Bei 300 € je Ausfalltag wären bereits rund 47 tatsächlich vermiedene Ausfalltage über die gesamte Belegschaft hinweg rechnerisch ausreichend, um diesen Aufwand zu erreichen.

Früherer Termin ≠ automatisch weniger Fehlzeit.

Die Berechnung ist bewusst konservativ aufgebaut. Ein MRT-Termin, der 35 Tage früher stattfindet, darf nicht einfach mit 35 vermiedenen Arbeitstagen angesetzt werden. Entscheidend ist ausschließlich die Veränderung der tatsächlichen Arbeitsunfähigkeit.